Steh Dir nicht selbst im Weg, bewirb dich auch bei den großen Betrieben!

Infineon, Kelag, Flex, usw. Unter den Kärntner Industriebetrieben gibt es etliche klingende Namen, zum Glück. Doch dadurch auch viele Schwellenängste. Von Jugendlichen zum Beispiel, die sich zwar vorstellen könnten, in solchen Unternehmen eine Lehre zu machen, aber sich nicht trauen, dort anzufragen – weil:

–       sie glauben, das ist eine Nummer zu groß für sie
–       die Eltern sagen: „Da braucht man sicher Beziehungen, um reinzukommen“
–       sie denken, da stehen die Bewerber eh schon Schlange

Unter uns: Das ist völlig verkehrt gedacht. Wir leben bekanntermaßen in einer Zeit, in der Fachkräfte händeringend gesucht werden. Und in der Unternehmen sich richtig anstrengen müssen, um fähige, junge Menschen für eine Berufsausbildung zu gewinnen.

Das trifft auf alle Betriebe zu, egal ob sie wenige Mitarbeiter haben oder sehr viele, ob man ihre Namen mehr oder weniger kennt. Auch erfolgreiche Industrieunternehmen brauchen engagierten Mitarbeiternachwuchs, um ihre Zukunft weiter planen zu können. Ohne gute Lehrlinge geht das nicht. Und die wachsen eben nicht auf Bäumen.

Große Unternehmen sollen wissen, dass es Dich gibt!

 

Leider können diese Firmen viele Jugendliche, die im Grunde interessiert wären, gar nicht kennenlernen. Weil es eben diese Scheu gibt, bei großen Unternehmen einfach mal anzufragen. Die Chancen, dort eine Lehre zu beginnen, sind nämlich grundsätzlich intakt. Ja, auch dann, wenn man kein Vorzugsschüler war und keinen Verwandten hat, der bereits im Unternehmen arbeitet. Die vielzitierte Chemie muss halt stimmen. Bedenke: Die anderen Bewerber sind auch keine Wunderwuzzis.

Probier’s doch einfach!

Also: Wenn du dir das nächste Mal denkst: „Na, die haben wohl nicht gerade auf mich gewartet“ – sag Stopp! Und denke dir lieber: „Fragen kostet nichts. Ich probier’s einfach.“ Im schlechtesten Fall bekommst du eine Absage (=>Link zu Blogpost „Absage auf Lehrstelle), so etwas kann bei jeder Bewerbung passieren. Doch im besten Fall kannst du in einem Unternehmen einen Beruf erlernen, wo dir viele, teils sogar internationale Karrieremöglichkeiten offen stehen. Da lohnt es sich doch, über den eigenen Schatten zu springen. Oder?!

 

 

 

 

 

 

 

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